Freitag, Juni 14, 2024
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Der Fehlerstromschutz

Beschreibung der Funktionsweise:

Der Mechanismus des Fehlerstromschutzschalters benötigt keine zusätzliche Stromversorgung. Das Funktionsprinzip besteht im Vergleich der Stromstärken der in der/den Phase(n) und dem Nullleiter fließenden Ströme. Die Anschlüsse des FI-Schalters sind auf einen Ringkern gewickelt, der zusammen mit der Sekundärwicklung einen Messwandler bildet. Die Leiter sind so gewickelt, dass sich die elektromagnetischen Felder, die beim Fließen des elektrischen Stroms entstehen, aufheben. Bei einem Isolationsfehler in einem dem Schalter folgenden Leiter (z.B. wenn eine Person unter Spannung steht) gerät das System aus dem Gleichgewicht (d.h. die elektromagnetischen Felder heben sich nicht mehr auf). Das resultierende elektromagnetische Feld erzeugt eine Spannung in der Sekundärwicklung, ein dem Leckstrom proportionaler Strom fließt durch die Spule eines elektromagnetischen Relais, und wenn sein Wert den Schwellenwert des Fehlerstroms überschreitet, wird der der FI-Schalter ausgelöst und der Folgestromkreis abgetrennt.

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